Leserpost: Wie fühlt es sich an?

Wieder mal hat mich ein toller Tipp einer Leserin erreicht. Christine hat eine einfache und unbestechliche Methode gefunden, zwischen Dingen zu unterscheiden, die ihr wichtig sind, und solchen, die nur unnützer Kram und Ballast sind:

Ich konnte mich früher nur schwer von meinen Besitztümern trennen, auch wenn ich sie nie genutzt habe. Ich habe immer eine Pro-und-Kontra-Liste erstellt (manchmal im Kopf, manchmal auf Papier) und die Listen wurden immer länger und länger, immer fiel mir noch etwas ein oder ich hatte den Eindruck, ich habe vielleicht etwas Wichtiges vergessen. Und je länger ich mich mit der Entscheidung beschäftigt habe, umso schwerer fiel sie mir. Am Ende hatte ich dann oft lange Listen, aber nichts zum Wegwerfen.

Dann habe ich von einer Freundin erfahren, dass sie die Entscheidung über Behalten und Loswerden viel intuitiver und schneller trifft – und sich damit wohl fühlt. Sie fragt sich einfach: “Wie fühlt sich das an? Gut oder schlecht? Richtig oder falsch?”

Und das wars. Was sich gut und richtig anfühlt, darf bleiben, alles andere muss gehen.

Am Anfang war ich skeptisch, habe es dann aber doch mal ausprobiert. Und bin dabei geblieben. Denn eigentlich weiß mein Unterbewusstsein ganz genau, was wichtig für mich ist. Keine langen Listen mehr, kein langes Hin und Her. Ich habe noch nie eine so getroffene Entscheidung bereut. Ich denke, das liegt daran, dass ich einfach auf mein Innerstes höre. Mittlerweile versuche ich, mir die Frage auch schon bei Anschaffungen zu stellen. Und habe so schon einiges Geld gespart, weil es sich eigentlich doch nicht ganz richtig anfühlte.

Danke für diese spannende Mail. Ich finde das eine wirklich interessante Methode. Sicher gibt es auch eher rational orientierte Menschen, die das genaue Für und Wider abwägen wollen. Aber für eher emotional-impulsive Personen ist diese Herangehensweise sicher die bessere Wahl.

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