Platz schaffen in der Küche: Diese vier Messer braucht man wirklich

knifes photoWir haben alle zu viele Messer in unseren Küchen. Die meisten können wir nicht mal benennen, nutzen sie kaum … und wenn doch mal, stellen wir fest, dass sie total stumpf sind. Weg damit! Die meisten verletzen sich übrigens an zu stumpfen Messern, nicht an zu scharfen.

Tatsächlich braucht man nur wenige, dafür aber gute Messer in der Küche. Und “gut” bezieht sich dabei auf Einsatzgebiet, Ergonomie und natürlich Schärfe. Hier die aus meiner Sicht wichtigsten Messer in der Küche:

  • Kochmesser mit glatter 20-Zentimeter-Klinge für das Schneiden von Fleisch, Fisch und Gemüse, nicht zu leicht, sollte gut in der Hand liegen und eine gute Auflagefläche über die ganze Länge der Klinge bieten
  • Brotmesser mit langer Wellenschliff-Klinge
  • Allzweck- oder Officemesser mit glatter, spitz zulaufender Klinge mit 7 bis 10 Zentimeter für das Schneiden von Tomaten, Pilzen, Kräutern, Kartoffeln usw.
  • eventuell ein kleines Schälmesser mit gebogener Klinge in Schnabelform, wer weniger geschickt mit dem Messer ist, behilft sich mit einem Sparschäler

All die anderen Messer in der Küche, vom Wiegemesser für die Kräuter über das Parmesanmesser und das Weichkäsemesser bis hin zu den beeindruckenden Ausbein- und Filetiermessern und dem Küchenbeil braucht man eigentlich nicht. Vor allem aber braucht man 95 Prozent der Messer aus den beliebten Messersets und 99,9999 Prozent aller in Homeshopping-Sendungen beworbenen Messer nicht. Also bitte nicht das Set mit 45 Messern für jede Gelegenheit kaufen, auch wenn das Angebot noch so verlockend erscheint.

Beliebt ist noch das Tomatenmesser mit feinem Wellenschliff. Ich gebe zu, dass ich auch so eines besitze. Ein befreundeter Koch hat mir aber mal gesagt, dass es nur ein Zeichen ist, dass die anderen Messer stumpf sind, wenn man viel mit dem Tomatenmesser arbeitet. Ein gutes Messer ist nämlich so scharf, dass es die Tomatenhaut auch so problemlos schneidet.

Ich habe im Rahmen der Dinge-Diät in meiner Küche über 30 Messer entsorgt, die sich über die Jahre angesammelt hatten, was nicht nur für mehr Platz und Übersicht gesorgt hat, sondern auch dafür, dass ich bei den verbliebenen jetzt viel mehr auch Qualität und Schärfe achte. Nur ein wirklich scharfes Messer ist ein gutes Messer, stumpfe Messer sind eine Unfallgefahr! Übrigens müssen gute Messer kein Vermögen kosten und halten ewig.

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