Tabu für schöne Sachen bei der Dinge-Diät?

deco photo, @ Pixabay.comUlla schreibt:

Ich gebe zu, dass in unserer Wohnung bestimmte Sachen unnötig sind. Aber was mich an der Dinge-Diät ärgert ist, dass ihr schöne Sachen verteufelt. Ich finde, die machen eine Wohnung doch erst individuell und liebenswert.

Liebe Ulla, ich weiß nicht, woran du festmachst, dass “schöne Dinge” bei uns keinen Platz hätten oder wir sie gar verteufeln würden. Im Gegenteil: Ich versuche immer deutlich zu machen, dass es uns um den unnötigen Kram geht (was du ja auch erwähnst). Petra liebt es besonders, ihre Wohnung zu dekorieren, aber auch bei uns anderen sind die Wohnungen keineswegs steril und schnörkellos.

Es geht um den individuellen Wert, den ein Stück für dich hat. Wenn “schöne Sachen” deine Lebensqualität steigern, dann solltest du sie behalten. Deko wird nur dann zum Problem, wenn sie nur zum Staubfänger wird oder ganze Schränke verstopft, weil sie ja noch gebraucht werden könnte. Dann ist es Ballast.

Also: “Schöne Dinge”, Deko, Nippes … das ist alles okay und darf auch bei einer Dinge-Diät bleiben, wenn es nicht nur Selbstzweck ist, sondern Freude spendet, die Batterien wieder auflädt oder Kreativität freisetzt. Nur bitte in Maßen und so platziert, dass die Sachen nicht einschränken, Platz rauben, der anderweitig gebraucht wird, oder die Hausarbeit unnötig erschwert.

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