Food-Swapping zur EM: Abwechslung im Essensalltag ohne Stress

9c0425f96f0af62446899a49_640_küche1Letztes Jahr haben wir in der Runde häufiger gemeinsam gekocht – auch um dem Einkaufsstress und Lebensmittelverschwendung etwas entgegenzusetzen: Freezer-Party. Wir haben Großeinkäufe gemacht, gemeinsam gekocht, die Sachen aufgeteilt und jeder hat seinen Anteil portionsweise eingefroren.

Im Grunde kann ich das auch nur empfehlen, weil es sinnvoll und nützlich ist, Zeit und Geld spart und zudem lustig ist. Aber es hat auch ein paar kleine Nachteile: Es fiel uns oft schwer, uns nicht nur auf einen Termin und eine Menüliste zu einigen, sondern auch einen geeigneten Raum zu finden. Fünf Mädels in einer kleinen Küche mit einem vierflammigen Herd und einer Arbeitsfläche: Da wurde manchmal mehr Prosecco getrunken als gekocht.

Zur EM haben wir uns daher etwas Neues ausgedacht: Food-Swapping. Gleiches Grundprinzip, andere Umsetzung. Jede von uns kocht zu Hause für sich oder mit Unterstützung die Speisen, die sie besonders gut kann oder die irgendwie einen gewissen Pfiff haben. Wichtig: Die Sachen sollten sich gut einfrieren lassen. Und dann werden alle mit entsprechenden Portionen “beschenkt”. Die Kosten für die Lebensmittel werden geteilt, so dass wir von Mengenrabatten und Sonderangeboten alle profitieren. Und reihum kocht so jede mal für die anderen (und sich selbst) – das hat den zusätzlichen Vorteil, dass ich nicht gleich ein ganzes leeres Fach im Gefrierschrank brauche, wie bei unseren gemeinsamen Kochrunden, sondern ein Eckchen für die Swap-Speisen reservieren kann.

Wir haben das jetzt schon ein paar Mal testweise gemacht und alle sind begeistert, dass sie so Abwechslung in den Speiseplan bekommen und Zeit sparen, weil sie einmal einen ganzen Berg kochen, dann aber viermal nur etwas aufwärmen müssen. (Okay, meist mache ich nur einen Salat dazu oder irgendeine Fleischbeilage, trotzdem eine erhebliche Zeitersparnis.)

Da unser Testlauf so gut funktioniert hat, haben wir jetzt für uns zur EM einen Food-Swap-Monat ausgerufen, bei dem wir unsere gegenseitigen Bekoch- und Bevorratungsaktivitäten noch intensivieren. Vielleicht ja auch eine Idee für Sie? Dazu braucht man ja keine große Runde, das geht auch zu zweit.

(So, und ich muss jetzt noch einkaufen, um mein Food-Swap-Pensum erfüllen zu können.)

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