März-Projekt: Mit ein paar Telefonaten bares Geld sparen

money photoIch möchte Sie heute zu einem kleinen Projekt einladen, das nicht besonders viel Zeit in Anspruch nimmt, durch das Sie aber vielleicht eine Menge Geld sparen können: Nutzen Sie den Monat März, um alle Ihre Verträge zu durchforsten.

Verträge sind jetzt nicht unbedingt “Dinge”, aber darunter versteckt sich durchaus einiger Ballast im Sinne unserer Dinge-Diät. Und ganz ehrlich: Obwohl ich in der Vergangenheit schon eine Menge Zeitschriften- und sonstige Abos gekündigt habe, um das unnötige Altpapier loszuwerden, tauchen selbst bei immer wieder (regelmäßige) Kosten auf, die nicht sein müssten. Mitgliedschaften beispielsweise, die man kündigen könnte. So hatten wir parallel zwei Musikabos, eines für mich, eines für meinen Mann.

Damals ging das auch gar nicht anders. Aber jetzt gibt es ein Familienpaket, mit dem wir jeden Monat Geld sparen können und im Prinzip trotzdem dieselbe Leistung haben wie früher. Also haben wir den einen Vertrag umgestellt und den anderen gekündigt. Und das ging ganz problem- und schmerzlos.

Und kürzlich hat bei uns wieder das “Abo” für das Steuerprogramm zugeschlagen, das wir mal versehentlich abgeschlossen haben. Ich habe schon in den letzten beiden Jahren kündigen wollen, als ich den Betrag auf dem Kontoauszug entdeckt habe. Aber es sind ja nur knapp 30 Euro und ein Programm für die Steuererklärung braucht man eh – also war ich zu faul. Doch im letzten Jahr haben wir schon eine andere Software genutzt. Also raus mit der Kündigung.

Doch es sind nicht nur Abos, Mitgliedschaften und Verträge, die man gar nicht mehr benötigt, mit denen man bares Geld sparen kann: Wenn Sie einen alten Handy-, Internet-, Strom-, Gas- oder sonstigen Vertrag haben, dann rufen Sie einfach mal bei der Hotline an, um zu fragen, ob es nicht einen günstigeren Tarif für Sie gibt.

Ich habe zunächst auch nicht gedacht, dass das etwas bringen könnte, und habe mit meinen Mann diskutiert, dass ich keine Lust auf einen Anbieterwechsel habe. Aber siehe da: Ein Anbieterwechsel war gar nicht nötig! Mehrere Vertragspartner waren von sich aus bereit, die Verträge so zu verändern, dass wir in der Summe eine Menge Geld sparen. (Klar: Nichts wird einem geschenkt. In der Regel ist man dann für die nächsten 6, 12 oder 24 Monate an den Anbieter gebunden – aber wir wollten ja eh nicht wechseln, sondern sparen.)

Selbst Ihre Kontoführungskosten, die Gebühren für die Kreditkarte, Versicherungsbeträge und vieles andere mehr können Sie auf den Prüfstand stellen. Und unter Umständen bessere Konditionen aushandeln. Dazu sollten Sie natürlich auch mal die aktuellen Angebote und die der Wettbewerber mit Ihren aktuellen Konditionen vergleichen. Aber das Prinzip ist immer das Gleiche: Neukunden werden mit guten Konditionen gelockt, Bestandskunden bekommen nichts von diesen Vorteilen – es sei denn, sie fragen aktiv nach. Wenn die Anbieter merken, dass Sie möglicherweise einen anderen Anbieter suchen könnten, kommt man Ihnen häufig gerne entgegen, wenn Sie sich im Gegenzug für eine gewisse Zeit an den Anbieter binden.

Testen Sie es aus! Sie investieren nur ein wenig Zeit, können aber aufs Jahr gerechnet mehrere Hundert Euro sparen.

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