Von kurzen Kabeln, drahtlosen Verbindungen und langen Leitungen

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Kabelsalat (Foto: johl @ Flickr)

Neulich habe ich bei einem Umzug geholfen und in einer perfekt sauberen Wohnung verbargen sich hinter dem “Entertainment”-Center rund um den Fernseher, hinter dem PC und an einigen anderen Stellen nicht nur regelrechte Kabelberge, sondern auch der Staub und Dreck von vielen Monaten (wenn nicht Jahren).

Dort ist mir zum ersten Mal aufgefallen, dass viele Kabel eigentlich viel zu lang sind und dann irgendwo rumliegen. Zu Hause habe ich dann mal unseren eigenen Haushalt unter die Lupe genommen und die gleichen Problembereiche gefunden, in denen sich auch der Staub sammelt. Eigentlich echt nervig, auch beim Staubsaugen.

Zufällig habe ich dann im Büro unseren IT-Guru dabei beobachtet, wie er irgendwelche Geräte im Serverraum mit möglichst kurzen Kabeln angeschlossen hat. Ich habe ihn dann darauf angesprochen und erfahren, dass es fast alle Kabel in den unterschiedlichsten Längen gibt – nicht gerade im Mediamarkt um die Ecke, aber zumindest im Internet und in Spezialgeschäften. Und kurze Kabel sind nicht nur platzsparend und vermeiden, dass sich der Dreck festsetzt, sondern sie sind auch wesentlich übersichtlicher und verheddern natürlich nicht so leicht.

Aber unser IT-Guru hatte noch ein paar weitere Tipps für mich:

  • Es gibt Kabel auf Trommeln, die sich selbst einziehen und so “sauber” verlegt werden können.
  • Für dünnere bzw. flexible Kabel gibt es auch Rollen oder “Kabelfische”, auf die man den Teil der Kabel aufwickeln kann, der “zu lang” ist.
  • Einige Kabel gibt es sogar mit abgewinkelten Steckern, so dass sie weniger Platz verbrauchen und sauberer verlegen werden können.
  • Zudem helfen farbige Kabel, die Übersicht zu behalten und nicht versehentlich das falsche Gerät auszustöpseln.
  • Und natürlich arbeiten heutzutage immer mehr Geräte drahtlos: DECT-Telefone, WLAN, UMTS/LTE, Bluetooth … Oft kann man so sogar auf einige Kabel ganz verzichten und manches, was rumliegt, ist vielleicht längst obsolet. (Nur Strom funktioniert leider noch immer nicht wirklich kabellos, auch wenn man manche Handys und elektrische Zahnbürsten per Induktion laden kann.)

Ich bin dann stolz nach Hause und habe meinem GöGa von meinen neuen Erkenntnissen berichtet.

Sein Kommentar: “Klar, weiß ich.”

Haha. Und warum haben wir dann auch solche Kabelverhaue hinter unseren Geräten? Jetzt hat er jedenfalls eine neue Aufgabe. Und wenn er schon dabei ist, kann er auch gleich darüber nachdenken, welche unserer Geräte mittlerweile obsolet sind: Dann müssen wir uns mit deren Kabelsalat nämlich gar nicht mehr rumschlagen. 😉 

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