Das Erfolgsmodell: kontrollieren, auswerten, belohnen, wiederholen

fd403560dab0c8c5_150_messGewohnheiten bestimmen unser Leben. Sie bestimmen, wann wir morgens aufstehen, was wir frühstücken, welchen Weg wir zur Arbeit nehmen, was wir einkaufen, wie wir unsere Freizeit verbringen usw. usf. Es sind Automatismen, sie laufen also von selbst ab. Sonst wären Sie nämlich schon mittags komplett geschafft, weil Sie sich bis dahin bewusst tausende Male für Banalitäten entscheiden müssen. Also überlassen wir gerne unserem Unterbewusstsein das Kommando, wenn es um nichts geht: Das nennen wir dann Routine – und sind manchmal sogar stolz darauf, es darin zur Perfektion zu bringen. 

Aber diese Automatismen sind es auch, die zu dem ganzen Kram in Ihrer Wohnung führen. Routine und Autopilot lassen Sie zu viele Lebensmittel kaufen, die Sie dann später wegwerfen müssen. Und manchmal fragen wir uns nach einem Kauf gar, was uns zu dieser absurden Kaufentscheidung getrieben hat: Es war das Unterbewusstsein!

Sie müssen diese Automatiken unterbinden und sich Prozesse, die normalerweise im Unterbewusstsein ablaufen, bewusst machen, um sie verändern zu können. Sonst geraten Sie immer wieder in die gleichen Verhaltensmuster.

Aber das Bewusstmachen reicht alleine nicht: Damit Ihr Gehirn das alte Verhalten aufgibt und eine Umprogrammierung akzeptiert, muss sie ihm schmackhaft gemacht werden. Dazu sind Motivation und Regelmäßigkeit wichtig.

Für Ihre Dinge-Diät können Sie einige Hilfsmittel und Tricks nutzen, um leichter alte Gewohnheiten abzulegen, neue zu etablieren und Ihre Motivation hoch zu halten. Wichtig ist, dass Sie sich klare Ziele vorgeben, die Erfolge Ihrer Bemühungen feiern, neue Verhaltensmuster einstudieren und Ihren Erfolg regelmäßig kontrollieren.

Die vier zentralen Schritte sind daher:

  1. Kontrollieren: Viele unserer Entscheidungen laufen unbewusst ab. Wie beim Einkaufstagebuch müssen wir unser Verhalten und seine Auswirkungen kontrollieren, um uns die Abläufe bewusst zu machen.
  2. Auswerten: Was funktioniert und bringt uns weiter, was blockiert uns, wann fallen wir in alte Gewohnheiten zurück? Was war es eigentlich, das wir erreichen wollten?
  3. Belohnen: Es geht um Erfolge, aber auch um Spaß. Die Dinge-Diät soll Spaß machen, nicht zur Qual werden. Und kleine Belohnungen stärken die Motivation. Unser Unterbewusstsein reagiert auf die Ausschüttung von Glückshormonen.
  4. Wiederholen: Eine neue Gewohnheit wird nur dann zur Gewohnheit, wenn wir sie regelmäßig einstudieren!

Viel Erfolg beim Ausprobieren und Nachmachen!

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