Lesertipp: Mein fotografisches Gedächtnis

Liebe Mail von einer regelmäßigen Mitleserin mit einem nützlichen Tipp, den ich euch nicht vorenthalten möchte:

Vielleicht kennst du das auch: Du gehst aus der Wohnung, schließt die Tür ab … und dann fragst du dich, ob der Herd wirklich aus ist. Und dann siehst du nochmal nach, gehst schließlich aus dem Haus und an der Bushaltestelle fragst du dich, ob du jetzt auch die Wohnungstüre abgeschlossen hast.

Zumindest mir geht das so. Und wenn ich länger weg bin (im Urlaub oder den ganzen Tag auf einer Veranstaltung), kann mir das den ganzen Tag versauen. Aber du hast mal beschrieben, dass man Fotos mit dem Handy machen soll vor dem Aufräumen und danach. Oder von Fahrplänen etc. Das habe ich übernommen: Ich fotografiere jetzt z.B. den Herd, wenn ich aus dem Haus gehe. 

Ehrlich gesagt: Es ist mir egal, wenn mich jemand deswegen für ein wenig verrückt und neurotisch hält. Mir gibt es Gewissheit und es macht meinen Tagesablauf angenehmer. Vor allem im Urlaub sind dann die Fotos eine enorme Beruhigung (da fotografiere ich dann auch noch andere Sachen zur Sicherheit).

Da du ja gerne verreist: Vielleicht ist das ja auch was für dich, wenn du ähnlich “verrückt” bist wie ich. Du kannst es gerne übernehmen (hab’s ja eh quasi bei dir abgeschaut) 😉

Ich halte das gar nicht für verrückt oder abwegig. Im Gegenteil, ich kann das gut nachvollziehen, da ich manches auch lieber doppelt kontrolliere als einmal zu wenig. Und ich bin überzeugt, dass die Routine, die so entsteht, und die Sicherheit, die das Foto gibt, auch nützlich sind, um generell die Angst, etwas zu vergessen, peu a peu abzubauen.

Das Smartphone ist in vielen Fällen als fotografisches Gedächtnis wirklich Gold wert … auch hier.

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